mD – Schwache Mannschaftsleistung führt zur Heimpleite gegen Mosbach

JH Flein Horkheim – TV Mosbach  21:27 (9:11)

Es gibt einige Dinge die grundsätzlich notwendig sind, um im Handball erfolgreich zu sein: Laufbereitschaft, Leidenschaft in der Abwehr, Teamgeist und Konzentration im Abschluss gehören definitiv dazu. Allerdings fehlten diese Attribute weitestgehend im Spiel gegen Mosbach. Gewiss waren einige Spieler gesundheitlich angeschlagen; dies entschuldigt vielleicht manches, aber nicht alles. Zu Beginn des Spiels war unsere Abschlussschwäche eklatant; erst nach fünf Minuten gelang uns der erste Treffer. Bis zur 15. Minute wogte das Spiel ständig hin und her bis zum 8:8. Dies lag vor allem an der guten Torhüterleistung von Jessy Löschner, die uns mit mehreren guten Paraden im Spiel hielt. Unsere Schwächen in der Abwehr wurden größer und wir gingen mit 9:11 in die Kabine. Die Trainer versuchten in der Pause die Jungs und das Mädel weiter zu motivieren, denn ein 2-Tore-Rückstand ist im Handball bekanntlich gar nichts. Die zweite Halbzeit verlief trotz fehlender Laufbereitschaft im Angriff zunächst offen; in der 30. Minute waren wir sogar mit 17:16 in Führung. Doch nun kam wieder einmal der Knackpunkt: im Angriff nur noch Einzelaktionen und die Abwehr zerfiel teilweise in ihre Einzelteile. Der TV Mosbach nutzte dies konsequent aus und erzielte Tor um Tor. Während sich bei uns manche Spieler völlig aufgaben, marschierte der TV Mosbach zu einem richtig deutlichen Sieg. Nun gilt es diese Packung aufzuarbeiten; denn es liegt nicht an den handballerischen Fähigkeiten der Mannschaft, sondern ist oft eine Mentalitäts- und Einstellungssache. Fünf Spiele liegen noch vor uns, dann ist diese durchwachsene Saison zu Ende. Immerhin kämpfen wir noch um Platz 3 in der Bezirksliga, welcher weiterhin erreicht werden kann.

 

Für JH Flein Horkheim spielten: Jessy Löschner (TW), Noah Förster (TW),  Sebastian Fischer(1), Mika Hoffmann(5), Ole Starz, Filip Unizycki(6),  Henri Leitgeb(3), Jay Raymond(3), Levente Ruppert, Leonard Stadler (3), Robert Wagner, Mateo Simon, Mats Feldmann, Luis Michel

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