mA – Wie aus einem Guss!

Die A-Jugend der JH Flein Horkheim spielt auch in der nächsten Runde in Deutschlands zweithöchster Spielklasse Handball.

Mit einer souveränen Vorstellung gewannen die Hagelauer & Co ihre letzte Qualifikationsstaffel.

3 Spiele – 3 Siege – beste Abwehr aller Qualifikanten und drittbester Angriff – Trainerherz was willst du mehr? „Nix“ so lautet die knappe und präzise Antwort von Dirk Förster. Und er hatte auch wenig zu motzen, denn seine Jungs zogen ihre Sache gnadenlos durch.

„Der Druck auf uns war schon immens denn als die Jugendspielgemeinschaft zweier solcher Traditionsvereine gehörst du einfach in diese Spielklasse. Die Jungs waren total fokussiert und haben wirklich eine Top – Leistung gezeigt. Jeder, wirklich jeder hat seine Leistung gebracht. Das war eine bemerkenswerte Vorstellung meiner Mannschaft“ strahlte der Trainer der Unterländer Rasselbande.

Bereits im ersten Spiel zeigte die JHFH gegen den TSV Korntal, Qualifikant aus dem Handballbezirk Enz – Murr, Charakter. Gnadenlos spulten die Försterbuben ihr Programm runter. Die Abwehr stand gegen den TSV bombensicher und wenn ein Geschoss den Weg Richtung Unterländer Kiste fand dann war zumeist an irgend einem Körperteil von Kister Max Löbich Endstation der Sehnsucht. Der sorgte zusammen mit seiner menschlichen Mauer vor ihm für ein handballerisches Novum: In Hälfte 2 gelang dem Gegner nicht ein einziges Tor.

Endstand 20:3

In Spiel 2 ging es dann gegen den im Jugendbereich traditionell starken TV Spaichingen,  Qualifikant aus dem HBZ Neckar Zollern. Auch hier lief der Betonmischer der JHFH auf Hochtouren. Der Mittelblock um die Herren Thiele und Mauk deckte kompromisslos und dahinter stand Tom Wurm seinem Mannschaftskameraden Löbich in nix nach. Die kämpferisch und spielerisch starken Spaichinger Buben, letztjähriger Tabellensechster in der Südstaffel, kämpften mit allem was sie hatten, mussten aber spätestens nach 20 Minuten einsehen, dass auch diesmal die Hürde vor dem Wurmschen Kasten zu hoch war. Reto Kraus erzielte da das 10:3. Einziger Wermutstropfen war die Bänderverletzung von Hannes Hagelauer, der im Gegenstoß sicher unabsichtlich von seinem Gegenspieler aus der Balance gebracht wurde. Seine Mannschaftskameraden ließen sich davon aber nicht aus dem Gleichgewicht bringen. B – Jugend Shooter Lukas Alber und sein Namensvetter, A Jugend Youngster Lukas Heupel machten den Sack zu: Endstand 17:6

Im letzten Spiel gegen den VFL Waiblingen, bis dato ebenfalls bereits durch die Siege gegen Spaichingen und Korntal für die Württembergoberliga qualifiziert, ging es für beiden Mannschaften um nichts mehr. Die Försterbuben waren aber gallig und zogen trotzdem ihr Ding durch. Eine erneut beinahe unüberwindbare Abwehr mit den Herren Löbich und Wurm im Wechsel dahinter und ein pfiffiger Reto Kraus als Hagelauerersatz auf der Mitte ließen den Tigers aus dem Bezirk Rems – Stuttgart keine Chance. Spätestens nach dem Doppelpack von Yannik Starz waren die Messen gelesen: 12:2 stands nach 20 Minuten. Am Ende sorgte die schon vorhandene Feierlaune für ein paar mehr Waiblinger Treffer: beim 16:8 beendete die souveräne Daniela Myslik mit ihrem Schlußpfiff den Qualimarathon der Unterländer Handballboys.

Die dürfen sich jetzt über 4 Wochen Pause freuen ehe es bereits mit der Vorbereitung auf die neue Runde losgeht.

Also fast alle, denn 2 von den 14 Qualihelden müssen noch nachsitzen. Mit Lukas Alber und Jan Niklas Bock hatte Förster nämlich 2 Youngster auf dem Protokoll, die nun noch mit der B – Jugend ihre Aufgabe erfüllen müssen. „Beide haben Potential und wir wollten sie schon in den Wettkampfmodus bringen. Wie unaufgeregt Lukas und Jan ihre Aufgabe gelöst haben hat mir gefallen“ bekamen die beiden das Lob des Trainers.

Und weil der gerade dabei war machte Dirk Förster als Sprachrohr für sein gesamtes Team gleich weiter: „ Ein großes Lob von den Jungs und dem Trainerteam für das Orgaduo Thiele und die Eltern. Ohne Eure Unterstützung hätte das ganze nicht so Bombe funktioniert.“

Bei aller Freude kam bei Förster auch ein bisschen Wehmut auf, denn seine Handballer sind die einzigen aus dem Handballbezirk Heilbronn Franken, die die Qualifikation geschafft haben. Neben dem TSV Bad Rappenau verloren auch die Buben der JSG Neckar Kocher völlig überraschend ihre Staffel und fallen nun zurück in die Bezirksliga: „Das ist für unseren Bezirk nicht gut. Vielleicht führt es aber mal bisschen zum Umdenken, weg von der Vereinsmeierei. Wir als Jugendtrainer sind ja als erstes den Jungs verpflichtet und wollen die auf einen leistungsorientierten Weg bringen. Deshalb ist schließlich auch das Gastspielrecht eingeführt worden. In meinen Augen ist es immer besser Kräfte zu bündeln als zu spalten. Man nimmt ja niemandem etwas weg, im Gegenteil!“

Für die JHFH: Tom Wurm und Max Löbich im Tor, Yannik Starz 9, Pascal Thiele 8, Ramon Krezer 4, Hannes Hagelauer 4, Reto Kraus 5, Levin Rösch 8, Marius Lauer 6, Ryan Kollat 4, Lukas Heupel 1, Lukas Alber 1, Yannis Mauk, Jan Niklas Bock

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