mA – Keine Besserung in Sicht

20 A-Jugendspieler stehen Dirk Förster in der Württembergoberliga nominell eigentlich zur Verfügung, im Moment hat er allerdings Mühe das Spielprotokoll einigermaßen zu füllen. Beim verlorenen Auswärtsauftritt in Oppenweiler und auch bei der knappen Kiste in Kornwestheim standen ihm gerade mal 4 Rückraumspieler zur Verfügung. Bitter an der ganzen Sache ist, dass beide Spiele zu gewinnen waren denn die JHFH trat selbstbewusst auf und dominierte die ersten 40 bzw. 50 Minuten, musste aber dann der schwindenden Kraft Tribut zollen. „ Ich könnte heulen darüber. Die Kerle reißen sich den Arsch auf und geben alles, am Ende fehlt aber die Frische um das Ding nach Hause zu bringen. Gott sei Dank ist die Truppe intakt und lässt sich von sowas nicht runterziehen“  so der Trainer, der seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen will. Am kommenden Samstag ist nach den beiden Auswärtsniederlagen ein Heimspiel dran. Am Samstag treffen die Kloke & Co um 17:00 Uhr in Horkheim´s  Handballtempel  als Warm up zum Drittligaderby des TSB gegen Kornwestheim  auf die HSG Neckar FBH. Die Gäste, eine Spielgemeinschaft der Orte Freiberg, Benningen und Hoheneck, präsentieren sich zum ersten Mal im Jugendbereich auf der HVW Ebene und mussten in den ersten 6 Spielen die Erfahrung machen, dass der höherklassige Wind ein rauerer ist als auf Bezirksebene. Einen Punkt gab es bisher, die anderen 11 musste man den Gegnern überlassen. Allerdings ist beim genauen Hinschauen auffällig, dass die Ergebnisse immer knapper werden. Der erste Sieg ist also nur eine Frage der Zeit. „Ich kenne das. In so einer Situation fällt der Druck dann komplett ab. Die Jungs der HSG werden frisch und frei von der Leber weg Handball spielen und wir müssen uns in der jetzigen Konstellation strecken um was zu reißen“ hat Förster ob seiner angespannten Personalsituation Grummeln im Bauch. Die wird sich nämlich bis Samstag nicht wesentlich verändern.

Für die Unterländer Handallboys heißt es am Samstag also: Zusammenrücken, den Heimvorteil nutzen, clever Handball spielen und die allerletzten Kraftreserven nutzen um die beiden Punkte am Stauwehr zu behalten.

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