mA – Eine knifflige Kiste

Es ist bei den Aktiven genauso wie bei den Jugendhandballern: Derbys sind das Salz in der Suppe. Der TSB Horkhiem und der HC Oppenweiler Backnang, vormals TV Oppenweiler, können da wohl ein ganzes Geschichtsbuch schreiben. Bereits in den 80er Jahren waren die regionalen Kämpfe Handballmagneten und dies setzt sich bis in die heutige Zeit und in den Jugendbereich fort. 3 Jahre trainiert Dirk Förster nun die A-Jugend der Traditionsvereine TV Flein und TSB Horkheim und jedes Jahr geht´s da auch gegen den Nachwuchs der handballverrückten Gemeinde Oppenweiler. Immer war es knapp, immer war es ein bisschen hitzig aber noch nie waren die Vorzeichen für den Unterländer Nachwuchs schlechter: Ganze 6 Spieler werden Förster fehlen, und das auch nur wenn 2 Angeschlagene schmerzfrei den Weg auf die Bank finden. „ Da hast du es als Trainer einfach. Wir stellen uns quasi selber auf“ verliert er sich ein bisschen im eigenen Sarkasmus, gibt sich aber trotzdem kämpferisch: „ Der restliche Haufen muss einfach alles raushauen. Gerade im Sport ist da vieles möglich. Wenn wir clever spielen, wenig Fehler machen und eine sensationelle Abwehr auf die Platte legen, dann ist auch was drin.

Der HCOB ist genauso wie die JHFH mit Sieg und Niederlage in die Saison gestartet. Auswärts konnten die Youngster von Trainer Thomas Schwarz in Bittenfeld punkten, mussten sich aber zu Hause dem Titelaspiranten aus Bietigheim beugen. 

Förster erwartet eine robuste und angriffslustige Truppe: „ Unsere Gäste kommen bestimmt nicht her um uns mit Geschenken zu überhäufen. Die wollen die beiden Punkte mitnehmen. Wir müssen unter den Voraussetzungen an die absolute Schmerzgrenze um was zu reißen.“

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